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Im Jahr 2011 von drei Lüneburger Studenten entwickelt, hat sich das Reservierungssystem resmio binnen kurzer Zeit zu einem der in diesem Bereich führenden Anbieter in der DACH-Region gemausert. Daher haben wir mal mit CEO und Geschäftsführer Christian Bauer gesprochen.

Christian Bauer,
CEO & Geschäftsführer beim Reservierungssystem resmio

Reservierungssystem resmio Christian Bauer

hogaFUTURE: Herr Bauer, Sie schreiben auf Ihrer Homepage, dass Ihre Software mehr als nur ein Reservierungssystem sei. Also betiteln Sie resmio als „Managementlösung“. Was muss man sich darunter vorstellen?

Christian Bauer: Darunter verstehen wir, dass alle internen Prozesse im Betrieb gesteuert werden können. Die KundIn (GastronomIn) kann mit nur einer Software alle wichtigen Bereiche in ihrem Betrieb überwachen und steuern. resmio wird in diesem Sinne von (ehemaligen) GastronomInnen für GastronomInnen entwickelt. Das Managementsystem ist ein Werkzeug, das primär auf die Bedürfnisse des Service-Personals, der Schichtleitung und der EigentümerIn ausgerichtet ist.

Worin unterscheidet sich resmio von anderen Anbietern von Online-Reservierungssystemen?

resmio ist ein Reservierungssystem, das für Reservierungen keine Provisionen verlangt. Stattdessen bieten wir Fixpreise an. Das hilft bei der Planbarkeit der monatlichen Kosten enorm. So drohen am Ende des Monats also keine bösen Überraschungen. Stichwort #dontpayperguest.

Ein weiterer Vorteil von resmio ergibt sich außerdem aus unserem Netzwerkgedanken. Bei großen Vermittlungsplattformen spielt sich alles innerhalb eines in sich geschlossenen Systems ab. Der Fokus liegt hier folglich klar auf den Endnutzern. Gäste sollen nur über das jeweilige Portal bzw. die App nach Restaurants suchen. Die Algorithmen der Plattformen entscheiden dann darüber, an welcher Stelle ein Restaurant in diesem „Silo“ von Gästen gefunden wird. resmio hingegen unterstützt seine KundInnen dabei, an so vielen Punkten wie nur möglich im Internet gefunden zu werden. Bequem, möglichst kostenlos und dezent im Hintergrund.

Ein dritter Vorteil liegt im Umgang mit Gastdaten. Vermittlungsplattformen sind verständlicherweise sehr an diesen Daten interessiert, um die Qualität ihrer Restaurantvorschläge zu verbessern. Vermittlungsplattformen sind allerdings eher loyal gegenüber den Usern (Gästen) statt den Restaurants.

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Reservierungssystem für die Gastronomie

Welche Zielgruppe hat resmio? Wie viele Kunden nutzen Ihr System derzeit?

Grundsätzlich sind wir auf Gastronomie-Betriebe wie Restaurants, Cafés und Bars spezialisiert. Allerdings können auch Hotels resmio nutzen. Zum Beispiel für ihr angeschlossenes Hotel-Restaurant. Aktuell nutzen fast 10.000 Gastronomiebetriebe in über 130 Ländern resmio.

Wie hoch sind die Kosten für Ihr Reservierungssystem? Wie sieht der klassische Kaltstart aus?

resmio ist in zwei Varianten erhältlich. Zum einen gibt es die Basic-Version, die kostenlos genutzt werden kann. Zum zweiten wäre da  die kostenpflichtige Premium-Variante für 69 Euro im Monat. Die Software ist grundsätzlich voreingerichtet. Nach der Erstanmeldung empfehlen wir, zunächst das Reservierungs-Tool in die Website des Restaurants und den Reservierungs-Button in die Facebook-Seite zu integrieren. Besondere technische Fähigkeiten sind hierfür nicht nötig. Wir zeigen im Hilfe-Bereich unserer Webseite, wie es geht. In den meisten Fällen dauert es nicht mal 5 Minuten.

Erfolgversprechende Zukunftsaussichten

Quo vadis resmio? Wie sieht die Zukunft aus?

Unser Unternehmen wächst solide. Abgesehen davon kommen die neuen Produktentwicklungen wie kostenloses Gäste-WLAN, Dienstplan oder Google-Ads-Service bei unseren KundInnen sehr gut an. 2019 planen wir daher, die Zahl unserer registrierten Nutzer nahezu zu verdoppeln. Dafür wurden alle Produktkomponenten und die Website in aktuell 14 Sprachen übersetzt. Seit Dezember 2018 bauen wir darüber hinaus ein neues Affiliate-Marketing-Programm namens “Restaurant-Jäger” auf. Es greift zu einem gewissen Grad den Gedanken „Kunden werben Kunden“ auf. Insgesamt wird resmio 2019 also die führende Marktposition in der DACH-Region erheblich ausbauen. Hierzu werden wir uns stärker auf Gesamteuropa fokussieren.

Herr Bauer, vielen Dank für das Interview.

Traumkombination: Reservierungstool trifft Kassensystem

Auf der Internorga 2019 haben resmio und GASTROFIX eine gemeinsame Schnittstelle präsentiert. Darüber lässt sich das Reservierungssystem an das Kassensystem koppeln. Nutzt man die beiden Systeme im Verbund, ergibt sich eine in der Gastronomie bisher unbekannte Informationsfülle. Wie das genau aussieht und worin die Vorteile bestehen, erklärt dieses einfache Beispiel:

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Lisa eröffnet ein neues Restaurant und möchte daher möglichst schnell einen hohen Bekanntheitsgrad erreichen. Sie weiß, dass die meisten Gäste heute online nach Restaurants in der Nähe suchen.

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Damit ihr Restaurant im Internet gefunden wird, kann Lisa mit einem Klick über resmio Einträge auf über 100 Partnerportalen erstellen und diese zentral verwalten. Zusätzlich kann sie über den integrierten Google Ads Service aktiv für ihr Restaurant werben.

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Wird ein Gast nun auf Lisas Restaurant im Netz aufmerksam, kann er direkt über die Restaurant-Website, aber parallel auch über Facebook, Google und weitere bekannte Online-Dienste eine Reservierung vornehmen. Selbst wenn Lisa gerade frei hat oder mit Gästen im Restaurant beschäftigt ist. Durch den Einsatz des Online-Reservierungssystems spart Lisa nicht nur wertvolle Arbeitszeit, sondern macht auch ihr Geschäft planbarer.

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Sobald ein Gast jetzt zur reservierten Zeit in Lisas Restaurant erscheint und am Tisch platziert wird, beginnt das Zusammenspiel mit Gastrofix. Durch den Einsatz des intelligenten Kassensystems wird zunächst für Lisa und ihr Team der Bestell- und Abrechnungsvorgang im Restaurant enorm vereinfacht.

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Zum Ende des Besuchs hin wird dann der erwirtschaftete Umsatz des Tisches bei der Abrechnung an das resmio Managementsystem weitergeleitet und der ursprünglichen Reservierung zugeordnet.

Das bietet Lisa diverse neue Möglichkeiten. Sie kann jetzt …

  • … den Wert von Reservierungen bestimmen und Umsatzprognosen erstellen.
  • … anhand von Umsatzprognosen frühzeitig Maßnahmen zur Kundenbindung ergreifen. Zum Beispiel mit individualisierten Angeboten oder Upselling-Maßnahmen.
  • … einen erzielten Umsatz einem Gast dauerhaft zuordnen und diese Information beim nächsten Besuch nutzen, z. B. für Upselling.
  • … Stammgäste belohnen, die immer wieder hohe Umsätze für sie generieren.
  • … den erzielten Umsatz direkt mit ihren Werbekosten vergleichen.