Blogbeitrag: 5 Tipps für Barbetreiber: Barkeeper in seiner Bar

Die Barlandschaft in Deutschland ist ebenso breit gefächert wie die der Restaurants. Es gibt große und kleine Bars, preiswerte und gehobenere, laute und leise, bekannte und unbekannte. So unterschiedlich wie die Bars selbst sind auch die Wege, die zum Erfolg führen. Wir zeigen Ihnen fünf davon auf:

1. Auf eine kleine, exklusive Karte setzen

In vielen Bars wird der Gast beim Blick in Getränkekarte von der sich bietenden Vielfalt regelrecht erschlagen. Nicht selten steht er dabei vor der Aufgabe, aus mehreren hundert Posten das passende Produkt zu finden. Insbesondere bei Cocktails mit außergewöhnlichen und teils unbekannten Zutaten kann das zur Herausforderung werden.

Hier können Sie als Barbetreiber ansetzen und mit einer kleinen, aber wohlüberlegten Karte eine Vorauswahl für Ihre Gäste treffen. Schließlich sind Sie der Experte und kennen ihre Produkte selbst am besten. Wenn die Qualität stimmt, wird sich auch kein Gast über eine zu geringe Auswahl beklagen. Ganz nebenbei senkt diese Strategie gleichzeitig Ihre Lagerkosten und entlastet die Angestellten hinter der Bar.

2. Snacks & Wasser zum Getränk reichen

Gutes kann manchmal so einfach sein: Kostenlose kleine Snacks oder ein Glas Wasser zum Getränk sind ein Service, der Sie als Betreiber kaum etwas kostet, Ihren Service aber aus der breiten Masse an Bars hervorheben kann. Der Gast freut sich über die leckeren Knabbereien und kippt durch die ausreichende Wasserzufuhr nicht schon nach dem ersten Drink vom Hocker. Außerdem fördern salzige Snacks wie Popcorn oder Nüsse den Durst. Einem langen und gemütlichen Barabend steht damit nichts mehr im Wege.

3. Hochwertige Zutaten verwenden

Was in der Küche gilt, zählt auch hinter dem Tresen: Qualität ist Trumpf. Nicht immer steckt dabei hinter dem teuersten Produkt auch das beste. Wer Zeit und Geduld in die Auswahl steckt, wird am Ende mit einem leckeren Ergebnis und zufriedenen Gästen belohnt. Sollten Sie ihr Wunschprodukt mal nicht im Handel finden, probieren Sie sich doch einfach selbst daran. Insbesondere Liköre und Sirups sind schnell gemacht, bestehen aus natürlichen Zutaten und schmecken dabei meist auch noch besser als entsprechende Handelsware.

4. Stimmiges Ambiente schaffen

Das Ambiente erfolgreicher Bars kann sich unterscheiden wie Tag und Nacht. Das darf es auch, doch eines sollte allen zugrunde liegen: Ein stimmiges Gesamtkonzept inklusive Einrichtung, Musik und allem, was sonst noch dazugehört. Dabei kann der finstere Rock’n’Roll-Tempel mit lautem Gitarrensound ebenso einladend wirken wie die Speakeasy-Bar mit Jazzklängen im Hintergrund. Entsteht hier ein stimmiges Gesamtkonzept, wird sich der Gast wohlfühlen.

5. Aufmerksamer Gastgeber sein

Das Führen einer erfolgreichen Bar verlangt mehr als das reine Mixen von Cocktails oder das Zapfen von Bier. Es geht darum, dem Gast eine rundum tolle Zeit zu bereiten. Dies reicht vom Abnehmen der Garderobe über fachkundige Empfehlungen durch den Barkeeper bis hin zum diskreten Bezahlen am Ende des Besuchs. Tugenden, die immer mehr Bars als Alleinstellungsmerkmal erkennen. Und so widmen die Mixology Bar Awards, die jährlich auf der Bar Convent in Berlin verliehen werden, dem „Gastgeber des Jahres“ sogar eine eigene Kategorie.

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