Die ab 1. Jänner 2016 geltende Registrierkassenpflicht zur Vermeidung von Steuerbetrug, wurde im September 2015 durch zwei Verordnungen des österreichischen Finanzministeriums genauer definiert. Damit ist klar:

GASTROFIX wird auch über das Jahr 2016 hinaus gemäß der neuen Registrierkassenpflicht voll einsatzfähig sein. Eventuell notwendige Detail-Anpassungen im Bezug auf die ab 2017 zusätzlich notwendigen "technischen Sicherheitseinrichtungen" (Zertifikat, digitale Signatur und Kartenlesegerät) können einfach nachgerüstet werden. Hierzu garantiert GASTROFIX, als Hersteller der Kassenlösung, dass rechtzeitig und kostenfrei ein entsprechendes Update der Kassen-App zur Verfügung gestellt wird.

Zeitplan und Details:

  • Bis 1. Jänner 2016 muss jeder Betroffene eine Registrierkasse haben, um damit Bareinnahmen zu erfassen und Belege auszustellen. GASTROFIX kann bereits jetzt und bis zum Ende der Übergangsfrist am 1.1.2017, ohne Änderungen gemäß der bis dahin geltenden gesetzlichen Regelungen (Kassenrichtlinie 2012 zum Thema “Einrichtung nach §131 BAO – E 131”) in Österreich eingesetzt werden. Details hierzu finden Sie hier.
  • Ab 1. Jänner 2017 muss die Registrierkasse zusätzlich mit einer „technischen Sicherheitseinrichtung“ (Zertifikat, digitale Signatur + Karten-Lesegerät) versehen sein. Die genauen Anforderungen werden erst Mitte 2016 festgelegt. Klar ist jedoch schon, dass die Zertifikate für die digitale Signatur bei einem Zertifizierungsanbieter (A-Trust, Global Trust) erworben werden müssen und ca. 40 Euro jährlich kosten. Ein eventuell notwendiger Kartenleser kann einfach hinzugefügt werden. GASTROFIX unterstützt bereits jetzt über 6 verschiedene Kartenleser, welche über Kabel oder drahtlos mit den iPad-Kassen verbunden sind und wird mit einem kostenfreien Update rechtzeitig auch einen entsprechenden Kartenleser anbinden.

qr-code-kassenbelegWeiterhin muss die digitale Signatur in Form eines maschinell lesbaren QR-Codes auf dem Bon / der Rechnung vermerkt werden. GASTROFIX kann bereits heute QR-Codes verarbeiten und auf Rechnungen drucken. Schon heute bieten einige unserer Payment-Partner die Möglichkeit an, über einen QR-Code die Rechnung zu begleichen.

Weitere Details können Sie unserer  Payment-Seite entnehmen. Damit ist die Erweiterung der GASTROFIX Kassen-App problemlos möglich und wird durch ein Update rechtzeitig kostenfrei zur Verfügung gestellt!

 

 

Betroffene

Betroffen sind alle Unternehmen ab einem Jahresumsatz von 15.000 Euro je Betrieb, sofern die Barumsätze 7500 Euro im Jahr überschreiten. Darunter fallen neben Gastronomie und Handel auch Ärzte, Physiotherapeuten, Land- und Forstwirte, Friseure, Optiker etc. und sogar Notare.

Ausnahmen

Ausgenommen von der Registrierkassenpflicht sind Internet-Shops, sowie Automaten mit Einzelumsätzen bis 20 Euro. Im Bereich Gastronomie und Hotellerie, insbesondere bei den klassischen Restaurants und Hotels, gibt es keine Ausnahmen. Bei Leistungen außerhalb der Betriebsstätte – wie z.B. bei Party-Services und Catering – müssen die Barumsätze nach der Rückkehr in die Kasse eingegeben werden.

Handelsübliche Bezeichnung

Die nun unverändert beschlossene Regelung der „Handelsüblichen Bezeichnung“, sorgte für Unmut beim Handel und ist für die Gastronomie nicht von Relevanz. Sie besagt, dass jedes einzelne Produkt mit der handelsüblichen Bezeichnung auf dem Rechnungsbeleg aufgeführt werden muss. So reicht es etwa bei einer Büroklammer nicht, nur die Warengruppe „Bürobedarf“ anzugeben. Weiterhin muss sogar die genaue Größenklasse vermerkt sein. Da in der Gastronomie sowieso üblich ist, die Artikel genau zu bezeichnen und nicht z.B. Softdrink statt Cola zu verwenden, ergeben sich hier aus unserer Sicht keine Konsequenzen für die Gastronomie.

Alte Registrierkassen

Das Finanzministerium schätzt die Kosten für die Anschaffung bzw. Umrüstung eines klassischen, d.h. einfachen Registrierkasse auf 400 bis 1000 Euro – sofern dies überhaupt möglich ist. Die Anschaffung wird mit 200 Euro gefördert (der Antrag läuft über die Steuererklärung) und die Investitionen sind von der Steuer absetzbar. Zu beachten sind auch laufende Kosten.

Die Zeit für Updates der Hersteller ist sehr kurz, da die Details der „Sicherheitseinrichtung“ erst Mitte 2016 abschließend feststehen. Wer noch eine alte Registrierkassen hat, müsse sich wahrscheinlich eine neue anschaffen.

Kosten für GASTROFIX – Nutzer

GASTROFIX garantiert allen bestehenden als auch neuen österreichischen Kunden, dass unsere Kassenlösung bereits in der aktuellen Version vollständig finanzamt-konform ist. Alle notwendigen Anpassungen, für die ab 1.1.2017 geltenden Registrierkassen- und Belegpflicht werden von GASTROFIX rechtzeitig noch im Jahr 2016 als kostenfreies Update zur Verfügung gestellt.

Einmalige Kosten für eventuell notwendige, zusätzliche Hardware (z.B. für einen geeigneten Kartenleser) sind vom Kunden zu tragen, ebenso wie eventuelle laufende Kosten für Zertifikate.

Weiter Informationen hierzu auch unter dieser Seite des Finanzministeriums.

 

0 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.