Einbruchmeldeanlagen als moderne Sicherheitssysteme

Mit Schreckmoment zu mehr Sicherheit

Hochwertige Küchen- und Thekenausstattung, Smartphones oder Tablets als Bestandteil neuer Kassensysteme, teure Weine sowie Spirituosen und natürlich Bargeld: Das alles lockt Einbrecher in Gastronomiebetriebe. Um sich vor skrupellosen Langfingern zu schützen, sollten Gastgebende daher über den Einsatz eines Sicherheitssystems nachdenken.

Auf dem Markt tummeln sich zahlreiche Anbieter, die unterschiedlichste Sicherheitstechnik mit variierendem Funktionsumfang anbieten. Auch der finanzielle Aspekt ist nicht zu vernachlässigen. Für klassische Einbruchmeldeanlagen erreichen die Investitionen oftmals hohe vier- oder gar fünfstellige Beträge.

Die Qual der Wahl

Wie die Einbruchmeldeanlage genau aussehen soll, muss wohl überlegt sein. Denn welche Anlage passend für ein Objekt ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Schließlich ist jedes Restaurant einzigartig und stellt spezielle Anforderungen an die Überwachung. Folgende Fragen müssen beantwortet werden:

  1. Welche Bereiche sollen abgesichert werden?
  2. Welche Alarmanlage eignet sich dafür?
  3. Wie viele Melder müssen platziert werden?

Bei herkömmlichen Einbruchmeldeanlagen handelt es sich in der Regel um Passiv-Infrarotmelder, die über Temperaturveränderungen Bewegungen detektieren und Magnetkontakte, die gezielt Türen und Fenster überwachen (Außenhautüberwachung). Neben Türen und Fenstern können die Alarmmelder auch gezielt Bereiche oder Gegenstände überwachen, die für den Täter interessant sein könnten, wie beispielsweise der Safe mit dem Bargeld (schwerpunktmäßige Überwachung). Ebenso ist es möglich, Bereiche zu überwachen, die ein Einbrecher mit hoher Wahrscheinlichkeit betritt, wie Flure oder Gänge (Fallenüberwachung).

Wie funktioniert überhaupt eine klassische Einbruchmeldeanlage?

Jede klassische Einbruchmeldeanlage funktioniert nach dem gleichen Prinzip. Über eine Schalteinrichtung wird die Anlage zunächst mit einer Chipkarte oder einem Code „scharf“ geschaltet. Ab diesem Zeitpunkt reagieren die Melder, sobald sie Unregelmäßigkeiten erfassen, und leiten das Signal an die sogenannte Zentraleinheit weiter. Diese verarbeitet die Signale und löst den Alarm aus. Dabei werden meist optische und akustische Signale miteinander kombiniert: Blitz- oder Blinklichter sowie laute Sirenen sollen die Täter verschrecken. Sofern die Polizei nicht automatisch verständigt wird, verstreicht oftmals viel Zeit. Einbrecher können sehr gut einschätzen, wie viel Zeit ihnen noch zum Einsammeln des Diebesguts bleibt, und sind häufig über alle Berge, bis die Polizei am Tatort eingetroffen ist. So werden oftmals immense Geldsummen in Einbruchmeldeanlagen investiert, die keine hundertprozentige Sicherheit garantieren.

Produktpalette moderene Sicherheitssysteme.

Produkte von Protection One. Bild: Protection One

Eine sichere Alternative

Eine gute Alternative zu herkömmlichen Alarmanlagen bieten Sicherheitsdienstleister wie Protection One. Diese gehen schon bei der Auswahl möglicher Melder einen Schritt weiter. Neben Bewegungsmeldern und Magnetkontakten kommen Mikrofone und bei Bedarf auch Videokameras zum Einsatz, mit denen in den Gastronomiebetrieb hineingehört und -gesehen werden kann. So dienen sie vor allem der Alarmverifizierung.

Was ist zu beachten?

Vor allem bei der Nutzung von Kameras muss einiges berücksichtigt werden:

  • Sollen Außenbereiche videoüberwacht werden, ist es essentiell, dass sich die Kameras an wechselnde Lichtverhältnisse anpassen und bei sämtlichen Witterungsbedingungen scharfe Bilder liefern.
  • Auch eine Nachtsichtfunktion ist für Kameras innen wie außen unabdingbar, da die meisten Einbrüche nachts geschehen.
  • In Innenräumen muss man zudem darauf achten, dass die Kameras möglichst klein sind, um sie zu platzieren. Sie müssen aber trotzdem jeden Winkel erfassen und scharfes Bildmaterial liefern.
  • Außerdem ist es äußerst wichtig, dass die Videoüberwachung den aktuellen Datenschutzvorgaben entspricht und ein berechtigtes Interesse sowie eine Zweckbindung durch den Betreiber vorliegt, zum Beispiel die Abwehr von Eigentumsdelikten oder die Alarmverifikation von Einbruchsalarmen und Überfallmeldungen. Um eine optimale und datenschutzkonforme Überwachung zu gewährleisten, bieten Sicherheitsdienstleister wie Protection One einen besonderen Service: Ein Außendienstmitarbeiter macht sich vor Ort einen Eindruck vom Gastronomiebetrieb und berät den Kunden, wie viele Alarmmelder welcher Art wo platziert werden müssen, damit das Objekt ideal überwacht wird. Anschließend wird die Anlage von geschulten Technikern installiert und der Kunde erhält eine ausführliche Einweisung.

Die etwas andere Überwachung

Modernes Sicherheitssystem

Überwachungszentrale eines modernen Einbruchmeldesystems. Foto: Protection One

Mit der 24h-Fernüberwachung mit Live-Täteransprache von Protection One werden nicht nur Einbruchschäden deutlich reduziert, sondern auch hohe Investitionen ausgeschlossen. Statt direkt eine Alarmauslösung der Signalgeber zu veranlassen, leitet die Zentraleinheit den Alarm in die 24/7 besetzte, firmeneigene Notruf- und Serviceleitstelle weiter. Dort reagieren die geschulten Mitarbeiter in Sekundenschnelle und schalten sich über eine Live-Verbindung in den entsprechenden Bereich des Restaurants.

Über Lautsprecher, die zusätzlich zu den weiteren Komponenten der Überwachungsanlage installiert sind, sprechen die Mitarbeiter den Eindringling lautstark an und fordern ihn zur Nennung des individuell mit dem Auftraggeber vereinbarten Kennworts auf. Diese direkte, unmittelbare Ansprache löst im Gegensatz zu einer Alarmsirene ein großes Unsicherheitsmoment bei den Tätern aus: Sind Kameras installiert? Befindet sich Sicherheitspersonal im Betrieb? Ist die Polizei bereits unterwegs? Deshalb ergreifen die Täter in der Regel sofort die Flucht, ohne Diebesgut mitzunehmen.

Nennt der Einbrecher auch nach mehrmaliger Aufforderung nicht das Kennwort, wird parallel die mit dem Auftraggeber definierte Interventionskette aktiviert – beispielsweise durch Benachrichtigung des Inhabers oder Alarmierung der Polizei. Die hierfür benötigte Sicherheitstechnik muss nicht gekauft werden, stattdessen wird eine monatliche Dienstleistungsgebühr gezahlt. Damit ist außerdem sichergestellt, dass die Sicherheitstechnik immer auf dem neuesten Stand ist.

Protection One ist der einzige Sicherheitsdienstleister in Deutschland, der seine Erfolgsquote unabhängig auditieren hat lassen. In knapp 97 % der Fälle wird der Einbrecher von der Live-Täteransprache in die Flucht geschlagen, ohne dass ein nennenswerter Schaden entsteht.

Unschuldige Eindringlinge

Eine Intervention von Inhaber oder Polizei ist allerdings nicht bei jedem mutmaßlichen Einbruch notwendig. Manchmal lösen Mitarbeiter aus Versehen einen Alarm aus, weil sie ihren Arbeitsplatz bei scharf geschalteter Überwachungsanlage betreten. Eine klassische Einbruchmeldeanlage kann nicht zwischen einem tatsächlichen Einbrecher und unachtsamen Personal unterscheiden. Im schlimmsten Fall löst der Alarm aus, die Polizei rückt zu einem Fehleinsatz aus, welcher den Betrieb teuer zu stehen kommt.

Sicherheitskonzepte mit 24h-Fernüberwachung und Live-Täteransprache minimieren dieses Risiko durch das individuell vereinbarte Kennwort, da dieses allen befugten Personen bekannt ist. Kann der mutmaßliche Einbrecher das Kennwort nennen und sich als eine solche Person authentifizieren, ergreift die Notruf- und Serviceleitstelle keine weiteren Maßnahmen und alarmiert die Polizei erst gar nicht.

Auch beim Überfallschutz muss sich eine zunächst verdächtige Person nicht zwingend als tatsächlich gefährlich herausstellen. Beim Rückruf durch die Notruf- und Serviceleitstelle kann der entsprechende Mitarbeiter deshalb durch ein zweites Kennwort ebenso zu verstehen geben, dass keine Gefahr besteht.

Fazit

Herkömmliche Alarmanlagen sind nach wie vor sehr verbreitet. Jedoch haben solche Anlagen einige entscheidende Nachteile. Sie bieten lediglich eine reine Meldung des Einbruchs, Fehlalarme bei der Polizei sind kaum vermeidbar und sie bieten keinerlei Schutz bei Überfällen.

Eine wirksame Alternative für den Einbruchschutz sind innovativere Sicherheitskonzepte wie die 24h-Fernüberwachung mit Live-Täteransprache zum Beispiel von Protection One. Die persönliche und direkte Ansprache des Täters stellt einen aktiven Schutz dar und kann darüber hinaus kostspielige Fehleinsätze der Polizei vermeiden. Für effektiven Überfallschutz können Paniksender mit Verbindung zu einer Notruf- und Serviceleitstelle eingesetzt werden. Moderne Sicherheitsdienstleister bieten außerdem proaktiven Kundenservice, eine individuelle Steuerung der Sicherheitstechnik über Apps und attraktive Finanzierungsmodelle, um jeden Gastronom vor einem Einbruch zu bewahren und vor einem Überfall zu schützen.

Dies ist ein Gastbeitrag von Protection One. 

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