In diesem Artikel erläutern wir das Konzept unseres Kassensystems im Bezug auf die Eingabe und Pflege der Speisekarte.

Eine oder mehrere Speisekarten?

Wenn man ein professionelles iPad Gastro Kassensystem entwickelt – insbesondere wenn es modernste Cloud-Technologie einsetzt und auf Apple-Hardware (iPad, iPod, iPhone) läuft – steht man vor der Frage, wie man mit den Speisekartenänderungen der Gastronomie umgeht. Gerade gut organisierte Restaurants und Szene-Lokale haben oft wechselnde Tagesgerichte oder tauschen die – dann oft kleinen aber feinen Speisekarten – in kurzen Intervallen aus.

Speisekarte-BeispielWie geht man also damit um, dass ein Restaurant-Inhaber oder Chefkoch schon ein paar Tage vor dem Start der neuen Wochenkarte Änderungen durchführen möchte – also während noch die alte Karte gültig und in Betrieb ist?

Eine Antwort der klassischen Registrierkassen ist, das das sowieso nicht geht, da die Eingabe der Speisekarte ein komplizierter Programmiervorgang ist, zu dem teilweise sogar ein Kassentechniker gerufen werden muss.

Oder man verwendet mehrere Speisekarte, was gerade PC-Kassen gerne anbieten. Damit handelt man sich aber einen erheblichen Mehraufwand und eine schwer zu überschauende Komplexität ein. Denn nun muss auch festgelegt werden, welche Karte ab wann gültig ist und es müssen entweder Daten kopiert oder bei den smarteren Systemen „vererbt“ werden.

Eine Speisekarte – die aber richtig!

GASTROFIX hat sich mit der Erfahrung aus über 10.000 gastronomischen Betrieben dafür entschieden, eine einzige Speisekarte zu verwenden. Da die Eingabe oder Änderung der Artikel in der Speisekarte über den webbasierenden Restaurant-Manager überall und jederzeit so einfach möglich ist wie das Editieren einer Excel-Tabelle.

Allerdings werden die Änderungen in der Cloud nicht sofort an die iPad-Kassen weitergeleitet. Dies wäre zwar technisch kein Problem, denn umgekehrt herum senden alle Kassen im Verbund eines Kassennetzwerkes die Umsatzdaten und alle Buchungen und Transaktionen in Echtzeit an den Restaurant-Manager.

Stammdaten übertragenVielmehr ist vorgesehen, dass der Restaurant-Manager beispielsweise am Freitag Nachmittag die Speisekarte für die nächste Woche in der Cloud eingibt (und vielleicht am Wochenende noch verfeinert) während gerade auf ebendieser Cloud die Kassenumsätze der Wochenend-Schichten mit der alten Speisekarte eingehen. Erst das explizite Laden der Stammdaten, welches auf der Master-Kasse ausgelöst wird, aktualisiert die Speisekarte.

Klar ist damit aber auch: Wenn man bei einer PLU mal einen Rechtschreibfehler hat oder den Preis anpassen muss, so muss auch für diese kleine Änderung das erneute Laden der Stammdaten angestoßen werden. Und um dies noch bequemer zu machen, gibt es seit der App-Version 2.6.3 nun auch die Möglichkeit, dies über die Cloud anzustoßen. Eine Beschreibung dieser Funktion finden Sie hier.

Ständig wechselnde Stammessen

Nun muss man es mit den Speisekartenänderungen auch nicht übertreiben, selbst wenn sie so einfach durchgeführt werden können wie bei GASTROFIX im Restaurant-Manager. Wer drei täglich wechselnde Mittagsmenüs hat, wird diese in der Kasse nicht umbedingt jeden Tag mit der exakten Bezeichnung in unserem iPad-Kassensystem festhalten wollen (auch wenn er dadurch detaillierte Berichte bekommen würde, welches Stammessen sich exakt wie gut verkauft hat) sondern einfach drei PLUs anlegen, die dann Mittagstisch 1-3 heißen.

Und damit sind wir im Fall der Stammessen in der Gastronomie eigentlich schon wieder bei dem mit klassischen Registrierkassen seit Jahrzehnten bewährten Konzepten.

 

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